Was kostet eine Website? Preise für kleine Betriebe, ehrlich gerechnet
Was kostet eine Website für einen kleinen Betrieb? Baukasten, Freelancer, Agentur im Vergleich, dazu Festpreise ab 2.480 Euro und alle laufenden Kosten.

Eine Website für einen kleinen Betrieb kostet bei Glatte Eins ab 2.480 Euro für bis zu drei Seiten, ab 4.280 Euro für fünf bis acht Seiten mit CRM und ab 7.480 Euro für zehn bis fünfzehn Seiten. Dazu kommen ab 89 Euro im Monat für Hosting, Updates und Sicherheit. Alle Preise sind Festpreise, ohne Stundenzettel.
Damit hast du die Zahlen vorweg. Der Rest dieses Artikels erklärt, warum Websites so unterschiedlich viel kosten, was du für dein Geld bekommen solltest und woran du ein Angebot erkennst, das am Ende teurer wird als gedacht.
Wovon der Preis einer Website abhängt
Die Frage „Was kostet eine Website?“ ist ein bisschen wie „Was kostet ein Auto?“. Die Antwort hängt daran, was die Seite können muss. Vier Dinge bestimmen den Preis am stärksten:
- Umfang: Ein Onepager mit Leistungen, Kontakt und Impressum ist etwas anderes als eine Website mit eigener Seite je Leistung und je Ort.
- Design: Eine fertige Vorlage ist schnell befüllt. Ein Design, das zu deinem Logo, deinen Farben und deinem Betrieb passt, braucht mehr Arbeit, wirkt aber auch nicht wie die Seite von nebenan.
- Funktionen: Kontaktformular, Online-Terminbuchung, Anbindung an ein CRM, mehrere Sprachen oder ein Shop treiben den Aufwand.
- Inhalte: Wer Texte und Fotos fertig liefert, spart. Wer Unterstützung beim Schreiben braucht, bekommt Texte, die zu den Suchen deiner Kunden passen, und zahlt dafür.
Baukasten, Freelancer oder Agentur: drei Wege im Vergleich
Grob gibt es drei Wege zu einer neuen Website. Jeder hat seine Berechtigung, aber die Kosten verteilen sich unterschiedlich.
| Weg | Was du zahlst | Was du selbst machst | Passt, wenn |
|---|---|---|---|
| Baukasten | geringe Monatsgebühr | Design, Texte, Bilder, Technik, Auffindbarkeit | du Zeit hast und erst einmal irgendwo sichtbar sein willst |
| Webdesigner oder Freelancer | einmaliger Festpreis oder Stundensatz, dazu Betreuung | Stichpunkte, Fotos, Freigaben | du einen Ansprechpartner willst, der Design, Technik und Google zusammendenkt |
| Agentur | meist deutlich höhere Projektbudgets | Abstimmung mit mehreren Ansprechpartnern | du viele Seiten, mehrere Sprachen oder große Kampagnen brauchst |
Beim Baukasten sieht der Preis am kleinsten aus, weil deine eigene Zeit nicht auf der Rechnung steht. Rechne sie mit: Wer zwanzig Abende an seiner Seite baut, hat sie nicht für Aufträge. Ob sich das lohnt, beantwortet der Artikel Website selbst machen oder machen lassen ausführlicher.
Was eine Website bei Glatte Eins kostet
Ich arbeite mit drei Paketen und festen Preisen. Welches passt, klären wir in einem Gespräch von 15 Minuten, danach steht der Preis auf einem Blatt und ändert sich nicht mehr.
| Paket | Umfang | Festpreis |
|---|---|---|
| Starter | Onepager bis drei Seiten, mobil zuerst gebaut, Anfrageformular mit automatischer Bestätigung | 2.480 Euro |
| Business | fünf bis acht Seiten, System zur Pflege, Anfragen landen mit Quelle und Zeitstempel im CRM | 4.280 Euro |
| Premium | zehn bis fünfzehn Seiten mit CMS, eigene Seiten je Leistung und Ort | 7.480 Euro |
| Relaunch | bestehende Seite neu aufgebaut, mit Messung vorher und nachher | 4.880 Euro |
Bezahlt wird zur Hälfte bei Auftrag und zur Hälfte beim Livegang. Wer vorher sehen will, wie die Seite aussehen könnte, bekommt eine Design-Vorschau der Startseite für 500 Euro, voll angerechnet, wenn du danach beauftragst. Alle Posten stehen auf der Seite Homepage erstellen lassen: Preise.
Die meisten Betriebe wählen Business. Der Grund ist nicht die Seitenzahl, sondern das CRM: Jede Anfrage wird erfasst, bestätigt und nachgefasst, statt im Postfach liegen zu bleiben.
Welche laufenden Kosten dazukommen
Eine Website ist nach dem Livegang nicht fertig, sie muss gepflegt werden. Plugins und Systeme bekommen Sicherheitsupdates, das Zertifikat für die verschlüsselte Verbindung muss laufen, und irgendwann ändern sich Öffnungszeiten, Preise oder Mitarbeiter.
| Stufe | Monatlich | Was drin ist |
|---|---|---|
| Care S | 89 Euro | Hosting, Updates, Backups, Überwachung, SSL, 30 Minuten Änderungen |
| Care M | 189 Euro | zusätzlich 1,5 Stunden Änderungen, Prüfung der Ladezeit, Bericht je Quartal |
| Care L | 390 Euro | zusätzlich 3 Stunden, laufendes technisches SEO, Bericht jeden Monat |
Wichtig dabei: Domain, Hosting und Inhalte laufen auf Konten deines Betriebs. Kündigst du, bleibt alles bei dir, und jeder andere Dienstleister kann übernehmen.
Woran du ein teures günstiges Angebot erkennst
Ein niedriger Preis ist nicht automatisch ein gutes Angebot. Diese Punkte solltest du vor der Unterschrift klären:
- Was ist nicht enthalten? Texte, Fotos, Impressum und Datenschutzerklärung, Cookie-Hinweis, Formulare, Einweisung. Was fehlt, kommt später als Nachtrag.
- Wem gehört die Domain? Läuft sie auf den Dienstleister, bist du von ihm abhängig.
- Wie schnell lädt die Seite auf dem Handy? Frag nach Messwerten bisheriger Projekte. Eine langsame Seite verliert Besucher, bevor sie etwas gelesen haben.
- Wer pflegt die Seite danach? Ohne Updates wird jede Website mit der Zeit unsicher.
- Gibt es einen Festpreis? Ein Stundensatz ohne Obergrenze ist ein Risiko, das bei dir liegt.
Die Pflichten rund um Impressum, Datenschutz und Barrierefreiheit erklärt der Artikel Website-Pflichten: Impressum, Datenschutz und BFSG.
Was eine Website je Branche kostet
Die Pakete sind dieselben, aber jede Branche braucht andere Funktionen. Ein Handwerksbetrieb braucht Anfragen nach Feierabend und Fotos von Projekten, eine Praxis eine Online-Terminbuchung, ein Pflegedienst getrennte Wege für Klienten und Bewerber. Wie sich das im Preis niederschlägt, steht in den Artikeln zu den Kosten einer Website für Handwerksbetriebe, Heilpraktiker und Pflegedienste.
Rechnet sich eine Website?
Rechne mit deinen eigenen Zahlen. Was ist ein durchschnittlicher Auftrag bei dir wert? Wie viele zusätzliche Anfragen über die Website bräuchtest du, damit sich der Festpreis in einem Jahr bezahlt macht? Bei vielen Betrieben sind das weniger, als man denkt.
Dazu kommt, was sich schlecht in Euro rechnen lässt: Wer dich empfohlen bekommt, schaut fast immer zuerst online nach. Findet er dort eine alte oder gar keine Seite, ruft er den nächsten an.
Wenn du wissen willst, wo deine jetzige Seite steht: Der Website-Check dauert 2 Minuten und zeigt dir die drei Hebel, die sich am meisten lohnen. Und wenn du direkt über dein Projekt sprechen willst, buch dir ein Erstgespräch.
Kurz und glatt beantwortet
Bei Glatte Eins kostet eine Website mit bis zu drei Seiten ab 2.480 Euro, mit fünf bis acht Seiten und CRM ab 4.280 Euro und mit zehn bis fünfzehn Seiten ab 7.480 Euro. Alle Preise sind Festpreise. Dazu kommt Care ab 89 Euro im Monat für Hosting, Updates und Sicherheit.